Das Sozialprogramm
„Alles, aber auch alles, was existiert, lebt und erweitert sich in Gemeinschaft und gemeinsam.
Die Atome, die Moleküle, die Zellen, die Organe, die menschliche Familie, die Nation und die schule.
Jede Gemeinschaft jede Gruppe ist die Summe aller einzelnen teile und jede Gemeinschaft wächst
und wirkt in Wechselwirkung mit allen Einheiten.“
Das Thema Umgang miteinander in der Gemeinschaft Schule hat mit dem Sozialprogramm eine Handlungsebene bekommen.
Nach gezielten Auswertungen des Fragebogens zum Umgang miteinander und untereinander,
sind folgenden Themen zum tragen gekommen:
- Auslachen und Beleidigen
- Umgang mit fremden Material (Vandalismus)
- Einhalten von Vereinbarungen
- Mobbing
die Lehrpersonen und die Schülerinnen und Schüler der OS-Kerzers wurden zu diesen Themen eingeladen Stellung zu nehmen.
Wer: wird ausgelacht, betreibt Vandalismus, hält Vereinbarungen nicht ein, wird gemobbt?
Warum: wir dies gemacht? Motivation?
Was: genau wird gesagt, beschädigt, nicht eingehalten, wer wird gemobbt (keine Namen )
Wie: wollen wir den Umgang miteinander? Kernaussagen
Dies waren die Fragestellungen die nach antworten suchten.
Sie sogenannten Sensibiliserungslektionen fanden in der Aula statt mit gemischten Klassen.
Die Schülerinnen und Schüler schätzen ihre Erlebens- und Erfahrungssituation an der Schule nüchtern ein
und können sehr genau die Fragen beantworten.
Die Lösungsansätze, in Form einer Kernaussage zeigen, dass die Schülerinnen und Schüler eine gesunde
Moral haben und das Unterscheidungsfähigkeiten durchaus vorhanden sind.
Die konkrete Umsetzung in der Handlung muss, soll und darf noch geübt, erprobt und erforscht werden –
denn da liegt der Hase im Pfeffer . WIE setzte ich um was ich erkenne, wünsche und will –dieser „Handlungslücke“
begegnet das Sozialprogramm unter anderem, mit der Technik des Themen Zentrierten Theaters (TZT).
Verschiedne Situationen werden gestellt und danach werden Verhaltensmöglichkeiten gespielt und getestet.
Was passiert wenn ich mich so verhalte oder so.. durch das Erleben und durch das Erkennen ist eine gute Basis geschaffen
sich auch einzubringen, wenn ein unerwünschtes Verhalten beobachtet wird.
Das Bewusstsein von der Gemeinschaft und den Einfluss des Einzelnen wird klarer sein und dadurch
wird die Verantwortung zu sich und zum anderen gefördert.
Ziel ist es, an der OS-Kerzers eine Umgangsform miteinander und zueinander zu gestalten,
welche die Gemeinschaft erweitert und das Erkennen und Anerkennen der einzelnen Teile in der Gemeinschaft.
Ein Zusammenspiel von Allen in Einem oder Einem in Allem...wie schon gesagt, das gemeinsame Schaffen.